Fallsupervision

Oftmals findet sich im Berufsalltag keine Zeit, sich der Klientel oder dem Patienten in Teambesprechungen intensiv zu widmen. Die Fallsupervision stellt dem Team, der Gruppe oder auch Einzelpersonen einen exklusiven Zeitraum zur Verfügung, sich konzentriert mit dem ausgewählten „Fall“ beschäftigen zu können:

  • Die ausgewählte Person bzw. Personengruppe themenzentriert beschreiben
  • Eigene Beobachtungsformen, Zugänge, Analysen und Dokumentationen überprüfen und reflektieren
  • Besprechen von Grenzerfahrungen und/oder Überforderungen mit der Klientel
  • Eigene Werte- und Normvorstellung im Umgang mit der Klientel (an-)erkennen, integrieren oder auch problematisieren
  • Offene Fragen bewegen und anschauen
  • Gemeinsam an einem erweiterten Methoden- und Verhaltens-Repertoire arbeiten zur Verbesserung im Umgang oder Förderung der Klientel
  • Rollen und Zuständigkeiten klären und definieren
  • Konsequenzen auf ihre Zielführung hin reflektieren
  • Lösungen,  Handlungspläne, Zielvereinbarungen antizipieren und ausformulieren
  • Konzeptionelle Umsetzungen überprüfen und gegebenenfalls prozessorientiert weiterführen